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Vertrauen in Nationen durch kulturelle Nähe?: Analyse eines by Tuuli-Marja Kleiner

By Tuuli-Marja Kleiner

Warum vertrauen die Menschen eines Landes fremden Nationen? Die europäische Finanzkrise hat Hoffnungen zerstört, dass wirtschaftliche und politische Verflechtungen automatisch zu gegenseitigem Vertrauen führen. Tuuli-Marja Kleiner geht daher der Frage nach, welche Bedeutung der gesellschaftlichen Kultur bei der europäischen Integration zukommt. Auf Émile Durkheims Konzept der mechanischen Solidarität Bezug nehmend, prüft sie, ob Bevölkerungen verschiedener Nationen, die zentrale gesellschaftliche Wertorientierungen miteinander teilen, sich gegenseitig stärker vertrauen als solche, die sich kulturell weniger ähnlich sind. Auf Grundlage repräsentativer Daten aus 25 europäischen Ländern wird mit Hilfe empirischer Analysen gezeigt, dass kulturelle Nähe in der Tat positiv mit gegenseitigem Vertrauen zusammenhängt. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Nationen hinsichtlich moderner Wertvorstellungen ähneln.

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Die erste "inkrementale Strategie" fördert Vertrauen durch schrittweise Steigerung des Risikos. Dabei werden die einzeIoen Schritte der Kooperation vorher geregelt, wobei mit der Bearbeitung relativ leicht zu lösender Probleme angefangen wird, um nach und nach die Angst vor Ausbeutung abzubauen und Vertrauen zwischen den Konfliktparteien aufzubauen. Die dahinterstehende Vorstellung ist auch hier, dass Vertrauensbeziehungen das Ergebnis von Lernprozessen sind, in welchen das Verhalten des Anderen getestet wird (vgl.

Auf der Basis von Kompetenz allein kann Vertrsuen daher 35 Bspw. a. 1997; Johnson 1999; Renn und Levine 1991; Williams 2001; Uslaner 2000 oder Lewicki I McAllister I Dies 1998. Die Zahl der Dimensionen schwankt dabei je nach Autor. a. (1997) zwischen "knowledge and expertise", "openness and honesty" und "cancern and care". Jobnson (1999) schlägt die folgenden drei Faktoren vor: "competence". "care" und "consensual values", Renn und Levine (1991) unterscheiden sogar fiinfDeterminanten ("competence", "objectivity", "fairness", "consistency" und "faith").

3 Gegenwärtige Ansätze der Verlrauensgenerierong Sinunels Überlegungen zum Vertrauensphänomen fmden sich in den gegenwärtigen Ansätzen der Vertrauensforschung wieder. Diese lassen sich grob in vier unterschiedliche Ansätze zusammenfassen. In Anlehnung an die psychologische Herangehensweise konzeptnalisiert der erste Argumentationsstrang Vertrauen als grundlegende Charaktereigenschaft von Individuen beziehungsweise makroanalytisch als kulturelle Determiniertheit sozialer Entitäten. Attributionsansä1ze hingegen gehen davon aus, dass Vertrauensentscheidungen aus zugeschriebenen Eigenschaften des Vertrauensobjekts abgeleitet werden.

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