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Das Wohnerlebnis in Deutschland: Eine Wiederholungsstudie by Annette Harth

By Annette Harth

​Die Kernfrage der Repräsentativstudie lautet: Wie haben sich Wohnverhalten und Wohnerleben in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren verändert? Es wird behandelt, used to be den Menschen ihre Wohnung bedeutet, was once sie alltäglich dort machen, wie sie die verschiedenen Räume nutzen, welche Kriterien ihnen bei der Einrichtung und Möblierung wichtig sind und welche Wohnstile sie haben. Die Untersuchung knüpft an die wohnsoziologischen Studien von Alphons Silbermann (1909-2000) an. In der um aktuelle Fragen ergänzten Wiederholungsstudie wird der Wandel des Wohnverhaltens und Wohnerlebens als Prozess der Pluralisierung, Individualisierung, Ästhetisierung und der Grenzverschiebung von Öffentlichem und Privatem diskutiert.

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Um auch in Ostdeutschland eine hinreichende Auswertungstiefe zu ermöglichen, wurde eine disproportionale Stichprobe gezogen (500 Befragte in Ostdeutschland einschl. 004 Befragte in Westdeutschland einschl. West-Berlin). Beide Stichproben wurden jeweils getrennt gewichtet. Somit sind die Befragungen repräsentativ für Gesamt-, West- und Ostdeutschland, und Zeitvergleiche sind in beiden Landesteilen möglich. Eine Übersicht über das soziodemografische Profil der Befragungspersonen findet sich im Anhang.

23). Er positioniert sich damit für die Analyse der deutschen Gesellschaft eindeutig gegen den Ansatz des Franzosen Pierre Bourdieu (1982), der die These der hierarchischen Positionierung im gesellschaftlichen Raum sozialer Ungleichheit über den Geschmack postulierte. Die Menschen grenzen sich danach von anderen Geschmacksgruppen ab, die zugleich soziale Statusgruppen sind, und zwar nicht (nur) mittels ihres ökonomischen Kapitals, sondern auch und in besonderer Weise mittels ihres sozialen und vor allem ihres kulturellen Kapitals.

Und in dieser Ästhetik des Angenehmen spielen – besonders beim Wohnen, so meinen wir – Funktionalitätsgesichtspunkte eine herausragende Rolle. Mit der zunehmenden Ästhetisierung des Alltagslebens hat die funktionale Gebrauchswertorientierung keinesfalls an Bedeutung verloren, es geht (auch) beim Wohnen unserer Ansicht nach um beides. Noch einmal Tessin: „Das Angenehme ist wesentlich auch das für das eigene Wohlbehagen Nützliche. In jedem Fall spielt die Nützlichkeit stets in die Ästhetik des Angenehmen mit hinein, ja, das Angenehme ist dem Nützlichen oft näher als dem Schönen“ (2006: 86).

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