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Das Risiko im Entscheidungsprozeß by Peter Kupsch

By Peter Kupsch

Risiken sind untrennbar mit menschlichem Handeln verbunden. Wenn die Wirtschaftswissenschaften dem Risikoaspekt dennoch besondere Bedeutung beimessen, dann vielleicht deshalb, weil die Risikoubernahme als besondere Funktion des Unternehmers betrachtet wird. Wahrend der Faktor "Arbeit" fruher, soweit nicht dem dispositiven Faktor zurechenbar, lediglich eine in strumentale Komponente des betrieblichen Kombinationsprozesses bildete, sieht die moderne entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre in Unter nehmungen heute Organisationen mit mehrpolarigen Willensbildungszentren, in denen auf allen Ebenen der Leitungshierarchie Entscheidungen getroffen werden. Folglich ergibt sich fur alle Organisationsteilnehmer die no longer wendigkeit, sich mit der Problematik von Verlustgefahren im weitesten Sinne auseinanderzusetzen. Der Grundgedanke dieser Arbeit ist einfach: Es genugt im Rahmen der sozialwissenschaftliehen Fundierung der Betriebswirtschaftslehre nicht, bei der examine von Entscheidungen auf die nicht erklarungsbedurftige Risiko einstellung der Aktaren zu verweisen und durch sie Prozessablaufe und ausserlich beobachtbare Wahlakte zu erklaren. Allerdings ist es zum gegen wartigen Zeitpunkt nicht moglich, eine umfassende Theorie des Risiko verhaltens zu entwickeln, die sich von der Unfallpsychologie bis hin zur Risikoverschiebung bei wirtschaftlichen Gruppenentscheidungen erstreckt. Ziel dieser Arbeit ist es vielmehr, die verschiedenen Ansatze zur Risiko problematik in der Betriebswirtschaftslehre darzustellen und mit der Ent wicklung eines Grundmodells des individuellen Problemlosungsverhaltens einen eigenen Beitrag zur Diskussion zu stelle

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76) Vgl. zum Rückstellungsproblem in Bilanzen Littmann und Förger (1967); Werninger (1960); Mutze (1969), S. 275 ff. 78) Vgl. die Beispiele bei Wossidlo (1970), s. 86 ff. 77) Vgl. Littmann und Förger (1967), S. 30. 79) Vgl. Wossidlo (1970), s. , der auch Personalreserven dazu zählt. Das Risiko in der Unternehmungspolitik 45 zur Realisierung des gegenwärtigen Beschäftigungsgrades erforderliche Mitarbeiterzahl hinaus vergrößert wird. Auch die finanzwirtschaftliehen Reserven können der Abdeckung leistungswirtschaftlicher Risiken dienen.

Besondere Aufmerksamkeit widmet die betriebswirtschaftliche Risikolehre den Güter- und Geldtransaktionen auf dem Absatzmarkt. Hier werden vor allem die Möglichkeiten der Risikoverringerung durch Verlustverkürzung und des kollektiven Verlustausgleichs erörtert. Dabei stehen die Möglichkeiten der Gestaltung von Kaufverträgen im Hinblick auf Haftungsbeschränkungen, Preisgleit- und Wertsicherungsklauseln im Mittelpunkt80 ). Die Risikoverringerung ergibt sich aus der Übertragung der Preis-, Qualitätsund sonstiger spezieller Einzelrisiken auf den Vertragsgegner.

37 ff. 76) Vgl. zum Rückstellungsproblem in Bilanzen Littmann und Förger (1967); Werninger (1960); Mutze (1969), S. 275 ff. 78) Vgl. die Beispiele bei Wossidlo (1970), s. 86 ff. 77) Vgl. Littmann und Förger (1967), S. 30. 79) Vgl. Wossidlo (1970), s. , der auch Personalreserven dazu zählt. Das Risiko in der Unternehmungspolitik 45 zur Realisierung des gegenwärtigen Beschäftigungsgrades erforderliche Mitarbeiterzahl hinaus vergrößert wird. Auch die finanzwirtschaftliehen Reserven können der Abdeckung leistungswirtschaftlicher Risiken dienen.

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