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Bewusstseinsstörungen und Enzephalopathien: Diagnose, by H.-C. Hansen, H. Förstl (auth.), Hans-Christian Hansen

By H.-C. Hansen, H. Förstl (auth.), Hans-Christian Hansen (eds.)

Für Bewusstseinsstörungen wie Synkope, Koma, Stupor oder Delir gibt es nicht immer eine offensichtliche Erklärung wie Schlaganfall, Trauma oder neoplastische Ursachen. Hinter Bewusstseinsstörungen können komplexere Erkrankungen stecken: die Enzephalopathien. Sie sind ein diagnostisch wie therapeutisch besonders herausforderndes Thema - vor allem für Neurologen, Psychiater und Intensivmediziner.

Enzephalopathien äußern sich in neurologischen und psychiatrischen Funktionsstörungen, deren Ursachen nicht nur im Gehirn liegen. Erkrankungen verschiedenster Organe oder Organsysteme können ursächlich sein und ähnliche klinische Krankheitsbilder erzeugen. Dies erschwert die Diagnosefindung und macht ein umfassendes Ausschlussverfahren notwendig.

Das Praxisbuch bildet das komplexe Themenspektrum Enzephalopathien ausgehend von dem häufigen und vielfältigen Symptom Bewusstseinsstörungen strukturiert ab. Der Leser erhält praktische Hilfestellung bei der differenzialdiagnostischen Abgrenzung und beim speziellen administration von Enzephalopathien unterschiedlicher Symptomatik - mit zahlreichen Übersichten und Tabellen.

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Häufige Syndrome mit qualitativen Bewusstseinsstörungen Je nach Art und Ausmaß der beeinträchtigten psychischen Funktionen kann eine typische Konstellation den klinischen Gesamteindruck im akuten OPS prägen. Klinisch ist beispielsweise von Belang, ob sich der Patient eher agitiert oder apathisch verhält: Sinken Gedächtnisfunktionen und Antrieb, eventuell auch Aufmerksamkeit und Denktempo, in einen kritischen Bereich, gelingt die fortlaufende Realitätskontrolle nicht mehr. In der Folge ist der Patient desorientiert und stark verlangsamt.

Ist aber in der zweiten Behandlungswoche weiter keine Besserung erkennbar, sollten Untersuchungen auf weitere bislang übersehene Ursachen erfolgen.  B.  B.  B. endokrin/Elektrolytstörung) Als Komplikationen der hyperaktiven Variante drohen Selbstgefährdung durch Weglauftendenz, Stürze, akzidentelle Extubation und Fremdgefährdung durch ungesteuerte Aggression. Im hypoaktiven Fall sind es Lagerungsschäden, Aspiration und Pneumonie im verlängerten Krankenlager. Sie hinterlassen bei den Überlebenden gehäuft körperliche und kognitive Einbußen (Ely et al.

Umschriebene einseitige Funktionsstörungen dagegen reichen zur Erklärung einer Demenz nicht aus. 13 Demenzinzidenz. Gezeigt ist die Entwicklung von Erkrankungsraten über verschiedene Altersstufen. Die Rate der Demenz-Patienten, die aus der Bevölkerung jedes Jahr neu hinzukommen (new cases, jährl. Inzidenz, graue Balken), nimmt in der 9. Dekade wieder ab. Insgesamt wächst aber der Gesamtbestand an Demenzkranken in der Bevölkerung über alle Altersgruppen (rote Balken, Prävalenz). (Nach Bickel 2012, pers.

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