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Beschäftigung und Ausbildung technischer Führungskräfte by Prof. Dr.-Ing. Joseph Mathieu, Dipl.-Ing. Alfred Schnadt,

By Prof. Dr.-Ing. Joseph Mathieu, Dipl.-Ing. Alfred Schnadt, Dipl.-Ing. Hans Schönefeld, Dr.-Ing. Werner Zimmermann (auth.)

Die vielseitigen Probleme der industriellen Führung stehen heute im Mittelpunkt der Diskussion der Kreise, die an verantwortungsvoller Stelle selbst führend tätig sind oder denen die Ausbildung des Führungsnachwuchses für Unter­ nehmen und Betrieb anvertraut ist. Insbesondere wird dabei der Ausbildung von Ingenieuren für die Übernahme von Führungsaufgaben 1 in immer stärkerem Maße Aufmerksamkeit geschenkt, da sich die Tätigkeits- und Funktionsbereiche des Ingenieurs verlagern und erweitern und der Nachwuchsbedarf an technischen Führungskräften spürbar anwächst. In diesem Zusammenhang wird immer häufi­ ger die Meinung geäußert, daß die an den Technischen Hochschulen und den Ingenieurschulen der Bundesrepublik Deutschland gewährte Ausbildung den heutigen Erfordernissen der Praxis durchaus nicht mehr in allem entspricht. Das Institut für Arbeitswissenschaft der Technischen Hochschule Aachen mächte mit diesem Bericht einen Beitrag zur Diskussion leisten. Die in den vier Teil­ untersuchungen ermittelten Ergebnisse sollen eine Grundlage bilden für die Gegenüberstellung der als erforderlich und wünschenswert erachteten Aus­ bildung der technischen Führungskräfte zu den Ausbildungsmäglichkeiten an den Hochschulen der Bundesrepublik. In der ersten Teiluntersuchung konnten von rd. 800 Firmen der westdeutschen Industrie, vor allem der Maschinenbau-, Elektro- und Fahrzeugbauindustrie, An­ gaben über den Einsatz der Ingenieure in den verschiedenartigen Tätigkeits­ gebieten gewonnen werden. Für das Gesamtergebnis sind die absolute und seasoned­ zentuale Verteilung der Diplom-Ingenieure und Ingenieurschulabsolventen auf die einzelnen betrieblichen Tätigkeitsgebiete in der Unternehmung, insbesondere der relativ hohe Anteil an Ingenieuren in der Geschäftsführung und Verwaltung, be­ deutsam.

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HTL-Ing. TH-Ing. HTL-Ing. 7 8 TH-Ing. HTL-Ing. 3 9 18 32 47 Ing. insges. 3 27 79 103 9 50 ~ 3 13 60 bis über 65 65 ~ 9 10 11 12 6 30 25 36 18 6 8 34 17 32 14 3 8 2 11 5 5 3 5 5 5 7 4 62 247 113 205 68 39 49 72 38 80 10 24 15 14 243 491 96 124 121 118 34 29 734 13 Wird das Zahlenbild der Tab. 40 als Ganzes betrachtet und wählt man dabei, vom ungefähren Durchschnittsalter von 45 Jahren der auf der unteren und mittleren Führungsebene insgesamt tätigen Ingenieure ausgehend, eine Aufteilung der auf jeder Ebene tätigen Diplom-Ingenieure und Ingenieurschulabsolventen in die zwei Altersgruppen bis 45 Jahre und über 45 Jahre, so ergibt sich die in Tab.

Das Verhältnis zwischen Diplom-Ingenieuren und Ingenieurschulabsolventen betrug also 1 :3,2 oder, anders ausgedrückt, etwa 24% der erfaßten Ingenieure waren Diplom-Ingenieure. Nur 25% aller Diplom-Ingenieure und etwas mehr als 50% aller Ingenieurschulabsolventen waren in Stellungen ohne Führungsaufgaben tätig. Für diese Ingenieure besteht bei 79 Diplom-Ingenieuren gegenüber 537 Ingenieurschulabsolventen zwischen ihnen das Verhältnis von etwa 1: 7 oder der Anteil von 12,8% Diplom-Ingenieuren. Die Verteilung der als Führungskräfte tätigen 243 Diplom-Ingenieure und 491 Ingenieurschulabsolventen auf die drei Führungsebenen ergibt sich aus Tab.

43 erkennt man, daß das Verhältnis humanistische Allgemeinbildung zu Allgemeinbildung im technisch-wirtschaftlichen Sinne mit zunehmender Betriebsgröße sich ändert. Das mag u. a. darin begründet sein, daß in Klein- und Mittelbetrieben der Diplom-Ingenieur zumeist der Unternehmensleitung näher steht und somit dieser Mangel schärfer zutage tritt. Besonders deutlich ist das Gegenteil im Industriezweig D (Fahrzeugbau und Sonstige) zu sehen, aus dem nur sehr große Unternehmen erfaßt worden sind. Erstaunlich ist es, daß gerade die Großbetriebe (Größengruppe C) mit ihrer fein zergliederten Arbeitsteilung es sind, welche die heutige Ausbildung als zu spezialisiert ansehen.

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